Theater

Marco Michel: Ein Kuss

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Vorstellung im Rahmen der Wahnsinnsnächte 2017

Ein unbekanntes Stück von einem unbekannten Autor über einen unbekannten Maler mit einem unbekannten Schauspieler von einem unbekannten Regisseur… Das klingt doch schon mal vielversprechend! Auf jeden Fall gibt es hier etwas zu entdecken.

Der Autor und Regisseur Mario Perrotta ist in der Schweiz zwar tatsächlich fast unbekannt, in Italien aber einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Theatermacher und einer der Hauptvertreter und -entwickler der Neuen Dramaturgie. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt im Jahre 2013 den Premio Ubu, den renommiertesten Theaterpreis Italiens, für eben dieses Stück.

Der Maler Antonio Ligabue, obwohl in der Schweiz aufgewachsen, ist nördlich der Alpen ebenfalls weitgehend unbekannt, während man in Italien stolz ist auf den «eigenen Van Gogh».

Und schliesslich Marco Michel: Er steht zwar erst am Anfang seiner Schauspielerkarriere, bringt aber bereits eine breite Bühnenerfahrung mit. Er war u.a. im Rahmen von Auftritten und Gastspielen freier Produktionen auf Bühnen von München, St. Petersburg und Peking zu sehen und wurde von Mario Perrotta nach einem intensiven Auswahlverfahren als Darsteller für «Ein Kuss – Antonio Ligabue» ausgewählt.

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