Kabarett

Konecny & Theussl: Wie Brüder, nur rüder

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Texte, Lieder und Geschichten

Der eine singt lustig-böse Lieder in österreichischem Dialekt, der andere liest und erzählt herz- und andere Körperregionen erwärmende Geschichten mit tschechischem Akzent. Kennengelernt haben sich die beiden auf neutralem Boden, nämlich in München. Konecny hat dort 2007 die Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“ gegründet, die bis zum heutigen Tag jeden Sonntag in der Kultkneipe „Vereinsheim“ stattfindet. Und obwohl Theussl 2012 ebenda Konecnys Nachfolge als Stammmitglied angetreten hat, haben die beiden dennoch zueinander gefunden und treten seitdem gemeinsam regelmässig als Duo auf. Auch inhaltlich ergänzen sie sich selbst für die Fachpresse immer wieder aufs überraschendste. Während Theussl seine Kernkompetenzen eher im Themenkomplex „Tod und andere stressfreie Bewusstseinszustände“ sieht, wird Konecny da mit seinen Vorlieben für „Beziehungsmodelle, Schwerpunkt Sexualität“ schon durchaus expliziter.

Christoph Theussl, geboren 1976 in der Steiermark, ist Liedermacher und Schauspieler und lebt seit 2012 In München. Mit seiner Musik ist er vor allem auf den deutschsprachigen Lese- und Kleinkunstbühnen aktiv. Theussl ist Gewinner des Förderpreises der Liederbestenliste, sowie des Liedermacherpreises der Hanns-Seidel-Stiftung. Sein aktuelles Album heisst „Endlich – Lieder für alle, die noch leben“. Privates: Theussl hat eine sechsjährige Tochter, die noch viel lustiger ist als er, im Moment aber völlig andere Dinge im Kopf hat.

Jaromir Konecny, geboren 1956 in Prag, ist Schriftsteller, Slam Poet und Naturwissenschaftler. 1999 und 2000 wurde er deutscher Poetryslamvizemeister. Konecny ist Autor zahlreicher Kurzgeschichtenbände und Romane, von denen „Doktorspiele“ 2014 auch verfilmt wurde. Ausserdem ist er Gründer mehrerer literarischer Bühnenshows, u.a. „Schwabinger Schaumschläger“, „Poetry & Parade“ oder „Science Slam“. Seit Jahrzehnten ist auch er gern gesehener Gast auf den deutschsprachigen Poetryslam- und Lesebühnen und aktuell bestreitet er gerade zahlreiche Autorenlesungen mit seinem aktuellen Roman „Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Nemec“. Privates: Konecny jongliert gerne. Meistens im Schlafzimmer, öfter auch auf der Bühne.

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