Kabarett

Thomas Kreimeyer: Der rote Stuhl

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Thomas Kreimeyer ist sich unterhaltender Unterhalter. Er kommt mit den Zuschauern ins Gespräch. Die Zuschauer mit ihm. Die Presse nannte das Kabarett der rote Stuhl: Die beste Unterhaltung, seit es Kommunikation gibt.

In der Laudatio für den 2013 in Wien gewonnenen Österreichischen Goldenen Kleinkunstnagel hieß es: Kreimeyer webt ein Netz mit dem und über das Publikum. Er macht aus jeder Wortspende ein Vermögen. (Peter Blau, Kabarett AT, 2013)

Kreimeyer beherrscht die Kunst, witzige oder absurde Momente der Kommunikation herauszuarbeiten und zu kommentieren, ohne zu verletzten oder bloßzustellen. (Angela Rietdorf, Rheinische Post, 2013)

Das Theater ist stets am Nerv der Zeit. Sucht immer wieder nach modernen Formen. Kann aber gar nicht so spontan sein wie Thomas Kreimeyers Steh-Greif-Kabarett. Denn es ist lebendig und jeden Abend neu. Der eine sagt was. Der andere auch. Und schon ist es passiert. Was für ein Theater.

Theater ist ein Ort des Dramas. Beim Steh-Greif-Kabarett fließen die Tränen jedoch auch noch aus ganz anderen Gründen.

Kreimeyer nimmt eulenspiegelisch die Zuschauer beim Wort – nimmt das Leben wörtlich. Mehr aus dem Leben gegriffen geht nicht. Worte und Sätze schwirren durch den Raum, landen wo sie am wenigsten erwartet wurden. Überraschen, verwundern, erheitern.

An einem einzigen Kreimeyer-Abend kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen.

Und das tut es auch.

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